Nachhaltigkeit bei tonies®

Nachhaltigkeit bei tonies®

Als die Tonies 2015 starteten, ging es vor allem darum die Vision eines revolutionären Audiosystems zu realisieren. Dank unserer vielen großartigen Partner*innen und Unterstützer*innen nahm das Phänomen “Toniebox” dann so rasant Fahrt auf, dass viele Prozesse und Entwicklungen im Eiltempo nachgeholt werden mussten. Mit dem Erfolg wächst auch die Verantwortung, die wir für unsere Umwelt und Mitmenschen haben. Nachhaltiger zu werden und weniger Ressourcen zu verbrauchen ist eine Herausforderung für alle. Auch für uns.

Unsere Haltung

Transparenz

Den Grundstein legt immer das ehrliche Eingeständnis: Die Dinge laufen bei den Tonies nicht perfekt. Es gibt viel zu tun. Nur wer ehrlich die eigenen Schwachstellen benennt, kann sich verbessern. Keine Reklame-Perfektion sondern Aufrichtigkeit ist unser Angebot an alle, die sich für unseren Fortgang interessieren: Transparente Berichterstattung, sowohl über die Planung als auch die Umsetzung unserer Maßnahmen.

Verantwortung

Mit jeder Toniebox, die ein weiteres Kinderzimmer mit Leben füllt, steigen Ressourcenverbrauch und Logistikaufwand. Außerdem tragen wir durch die besondere Bindung, die schon die Kleinsten zu unseren Charakteren und Geschichten haben, zur Entwicklung und Bildung einer neuen Generation bei. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, selbstbewusste, aufgeklärte Persönlichkeiten zu unterstützen, damit sie die Welt, in der wir alle leben, positiv beeinflussen können.

Nachhaltig Denken

Nachhaltigkeit durchzieht bei uns alle Prozesse. Von unseren Produkten (Qualität, Sicherheit und Materialien) über unsere Infrastruktur, bis hin zu der Art, wie wir die Dinge betrachten und bewerten. Das bedeutet auch, dass wir uns alle mit dem Thema kontinuierlich beschäftigen müssen. Nur so kann sich diese Philosophie auch festsetzen.

Unser Vorhaben

Sinnvoll mit Ressourcen umgehen

Zuerst einmal wollen wir uns darauf konzentrieren, die eingesetzten Ressourcen so effizient und so lang wie nur möglich zu nutzen – von der Produktion, über das Retouren-Management, bis hin zur Entsorgung bzw. Wiederverwertung. Hier sehen wir großen Nachholbedarf in der Spielzeugbranche und viel Potential bei uns, unsere Prozesse ebenfalls zu verbessern. Darum möchten wir intensiv daran arbeiten, Warenflüsse in Warenkreisläufe zu verwandeln.

Erkennen und einsparen

Noch besser als gut zu verwerten ist es, direkt den Bedarf zu verringern und eingesetztes Material weiter nutzbar zu machen. So sparen wir Ressourcen, Materialien und Emissionen. Hier engagieren wir uns, um im Zusammenspiel mit Zulieferern und Dienstleistern genau zu verstehen, wie unser ökologischer Fußabdruck eigentlich aussieht. Mit diesem Wissen können wir die Maßnahmen mit dem größten Einsparpotenzial starten.

Länger Freude haben an unseren Produkten

Das größte Problem der heutigen Konsumwirtschaft ist, dass zu viele elektronische Geräte zu schnell das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Dieser Entwicklung wollen wir in Zukunft vehement entgegen treten. Wir wollen die ohnehin hohe Lebensdauer der Tonieboxen erhöhen (über 80 % aller je verkauften Tonieboxen sind heute noch in aktiver Benutzung) und durch Reparatur- und Austauschprogramme weiter verlängern. Gleichzeitig wollen wir die Second-Life-Optionen unserer Produktkategorien erweitern, um auch inaktiven Tonieboxen wieder einen Nutzen zu geben (Product Lifecycle Management).

So gehen wir vor

Unsere Toniebox soll so lange wie möglich Kinderaugen zum Strahlen bringen. Doch lässt es sich nicht vermeiden, dass gelegentlich auch Tonieboxen repariert werden müssen. Manchmal sind es dabei nur Kleinigkeiten, die eine Toniebox zum Schweigen bringen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, möglichst viele defekte Tonieboxen zu reparieren und nicht einfach komplett zu ersetzen. Sollte uns dies nicht gelingen, nehmen wir alle noch funktionierenden Teile in unser Reparaturenprogramm auf und verwenden sie weiter. So erhöhen wir die Nutzungsdauer jedes einzelnen Bestandteils, ohne neue Ressourcen zu verbrauchen.

Ein Beispiel ist unser Ohrenreparatur-Service – aktuell buchbar für Kund*innen aus Deutschland und Österreich. Mehr Informationen findet ihr hier: Support.
Dieses Programm werden wir um weitere Bestandteile der Toniebox, wie z.B. den Akku erweitern und auch Kund*innen aus anderen Märkten zugänglich machen.


Analysieren und optimieren

Egal ob Tonies, Toniebox, Lauscher oder Transporter – jedes unserer Produkte begibt sich auf eine mitunter lange Reise von der Werkshalle bis zum Kinderzimmer. Wir analysieren die gesamte Lieferkette und bewerten, wo es Optimierungsbedarf gibt. Gleichzeitig schauen wir uns sämtliche Verpackungen, Materialien und Produktionstechniken an und erarbeiten Strategien, wie wir diese nachhaltiger gestalten können.

Alternativen suchen und nutzen

Unsere Tonies bestehen aus 90% PVC. Dies hat gute Gründe: Das macht sie sehr robust, sodass Kinder unbeschwert und vor allem lange mit unseren Tonies Spaß haben können. Dennoch sind wir stetig auf der Suche nach neuen und vor allem nachhaltigeren Bestandteilen. Erste Tests mit alternativen Materialien (teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen) haben wir schon absolviert. Bis jetzt konnten uns diese vor allem wegen der fehlenden Langlebigkeit und Robustheit nicht überzeugen. Die Industrie entwickelt sich aber gerade immens schnell. Wir bleiben am Ball und forschen weiter!

Die Tonies leisten ihren Beitrag

Neben den Bestrebungen unsere Produkte und Lieferketten nachhaltiger zu gestalten, gehen wir Tonies auch intern voran und fassen uns an die eigene Nase. Was heißt das konkret? Geschäftsreisen werden wir innerhalb Deutschlands nur noch per Bahn durchführen, um unseren CO2-Abdruck zu reduzieren. Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen ein vergünstigtes Jobticket an, um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und unterstützen finanziell beim Leasing eines Jobrades. Um das Reiseaufkommen insgesamt zu minimieren, bieten wir zudem Flexwork Systeme an, sodass unsere Mitarbeiter*innen von zu Hause arbeiten können. In unseren deutschen Büros beziehen wir nur noch grüne Energie und nutzen als Leuchtquellen stromsparende LEDs. Wir verzichten so gut es geht auf Papier und nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, zertifiziertes Recyclingpapier. Darüber hinaus trennen wir in allen Büros unseren Müll und erleichtern somit die Wiederverwertung. Unser Kaffee ist ausschließlich Fairtrade und Caterings werden in Zukunft vegetarisch sein.

Wir stellen uns der Diskussion und lernen dazu

Das Thema Nachhaltigkeit wird niemals abgeschlossen sein und uns stetig begleiten. Wir werden unsere Maßnahmen immer wieder überprüfen, anpassen und optimieren. Dies gelingt aus unserer Sicht am besten, wenn man sich mit anderen austauscht.

Unser Nachhaltigkeitsbeauftragter Vinc hat immer ein offenes Ohr und freut sich auf euer Feedback!

Hier könnt ihr Vinc und sein Team kontaktieren!